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Die BLANC & FISCHER Familienholding mit Stammsitz in Oberderdingen prägt den Lebensraum Küche weltweit. Zur Unternehmensgruppe gehören insgesamt fünf Teilkonzerne: der Küchenzulieferer E.G.O., der Spülen- und Armaturenhersteller BLANCO, BLANCO Professional, der italienische Gaskomponentenhersteller DEFENDI und der französische Induktions- und Gasmulden-Hersteller ARPA. Insgesamt beschäftigen diese Unternehmen rund 8.500 Mitarbeiter in 22 Ländern und an 53 Standorten weltweit. 2017 hat die Gruppe einen Umsatz von  über 1,19  Mrd. Euro erwirtschaftet. Die Holding ist zu 100 Prozent im Besitz der Familien Blanc und Fischer.

Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding:

Dr. Johannes Haupt
Vorsitzender der Geschäftsführung

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Dr. Karlheinz Hörsting
Geschäftsführer Technik und Produktion

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Benno Rudolf
Geschäftsführer Finanzen und Personal

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Weitere Pressebilder:

Dr. Johannes Haupt (rechts) hat zum Jahresbeginn den Vorsitz der Verwaltungsräte von BLANCO und BLANCO Professional von Frank Straub (links) übernommen.

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Pressemitteilungen Pressemitteilungen
2018-06-23

BLANC & FISCHER Familienholding übernimmt strategische Führerschaft und Koordination ihrer Teilkonzerne

Die BLANC & FISCHER Familienholding entwickelt sich von einer Finanz- zur Managementholding weiter. Die Dachgesellschaft gewinnt künftig an Stärke und verantwortet unter anderem Personalaufgaben für die gesamte Unternehmensgruppe.

Oberderdingen – Für die BLANC & FISCHER Familienholding steht das Jahr 2018 ganz im Zeichen des Wandels: Mit einer neuen Ausrichtung übernimmt die Holding strategische und administrative Aufgaben für alle Teilkonzerne. Die BLANC & FISCHER Familienholding setzt damit auf eine verstärkte Kooperation der einzelnen Unternehmen, möchte Synergieeffekte noch besser nutzen und die Marktposition in den Bereichen Küche und Waschküche weiter ausbauen. „Wir wollen als gesamte Gruppe weiter dynamisch wachsen, und dafür brauchen wir in einigen Bereichen eine neue Aufgabenteilung. Daher ist es jetzt an der Zeit, diesen nächsten Schritt zu gehen“, erklärt Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender der Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding. Die neue Struktur entlastet die Teilkonzerne und ermöglicht ihnen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren: „Wir siedeln jetzt Funktionen in der Holding an, die für alle Teilkonzerne wichtig, aber nicht Teil ihres Kerngeschäfts sind. Damit bündeln wir unsere Kräfte“, so Haupt. Die Holding verantwortet entsprechend u.a. die Ressorts Recht und Compliance, Steuern, Finanzen mit Risikomanagement und Treasury, Unternehmensentwicklung, strategischer Einkauf sowie das Personalmanagement.

Die BLANC & FISCHER Familienholding soll dabei nicht nur die organisatorische Heimat gruppenweiter Konzernfunktionen sein, sondern auch den Austausch zwischen den Teilkonzernen stärken und für die gesamte Gruppe neue Chancen und Möglichkeiten auf den Märkten erkennen und nutzen. Das Management der BLANC & FISCHER Familienholding wird dabei in Zukunft beispielsweise Aufgaben wie die Digitalisierung und Industrie 4.0 gruppenweit koordinieren und strategisch voranbringen. Die Tochterunternehmen werden so wirksam unterstützt, ohne ihre operative Eigenständigkeit zu verlieren.

Gemeinsam bereit für die Zukunft
Mit diesem Schritt rücken die Unternehmen ARPA, BLANCO, BLANCO Professional, DEFENDI und E.G.O. enger zusammen. Die bessere Nutzung von Synergieeffekten sowie das breite Produktionsspektrum aller Tochtergesellschaften bieten der Familienholding eine stabile Basis für zukünftiges Wachstum. Haupt erläutert: „Zusammen haben wir viel Know-how, das wir auch gruppenweit einsetzen können. Die neue Struktur hilft uns sehr dabei, dieses Potenzial und damit die Chancen für die Zukunft besser zu nutzen. Dabei bleibt alles, was in Richtung Kunden und Markt geht, in der Verantwortung der Teilkonzerne. Die Ansprechpartner der Kunden, die gewachsenen Netzwerke und auch die Mitarbeiter und Führungskräfte bleiben bestehen. Wir halten am Erfolgreichen fest“, sagt Haupt.

Personalmanagement und Zukunftsthemen werden Teil der Dachgesellschaft
Eines der wichtigsten Ressorts, das die BLANC & FISCHER Familienholding von nun an betreut, ist das Personalmanagement (HR). Künftig haben alle Personalprozesse eine gemeinsame Strategie und werden aus der Unternehmenszentrale in Oberderdingen von Markus Blümle geleitet, dem neuen Director Corporate Human Resources. Blümle war zuvor Personaldirektor der E.G.O.-Gruppe. Bis Ende des Jahres organisiert er die neue Personalstruktur der Managementholding. Parallel arbeitet er bereits mit Teams, die sich aus Mitgliedern der einzelnen Teilkonzerne zusammensetzen, an verschiedenen Projekten – u.a. an Konzepten für eine langfristige und nachhaltige Personalstrategie.

Ein weiterer Vorteil der neuen Familienholding liegt in einem zentral geförderten Wissensmanagement und einem zentralisierten Ausbildungssystem, betont Dr. Haupt. Deshalb investiert die Holding auch in eine gemeinsame BLANC & FISCHER Ausbildungsakademie in Oberderdingen. Hier werden die drei Teilkonzerne E.G.O., BLANCO und BLANCO Professional ihre Aktivitäten rund um die Ausbildungsprogramme bündeln. So wird beispielsweise die Ausbildung zur Industriekauffrau bei allen drei Konzernen identisch verlaufen.

Umstrukturierung führt zu Änderungen in der Geschäftsführung von E.G.O.
Die bisherige Personalunion der Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding und der E.G.O.-Gruppe, als größtem und umsatzstärkstem Teilkonzern, wird im Lauf des Jahres 2019 aufgehoben. Dr. Johannes Haupt, Dr. Karlheinz Hörsting und Benno Rudolf führen zukünftig ausschließlich die Familienholding. Bereits zum 1. März 2018 hat Dr. Johannes Haupt die Verantwortung für die Bereiche Vertrieb und Produktmanagement der E.G.O.-Gruppe an Wolfgang Bauer als CSO (Chief Sales Officer) und neuen vierten Geschäftsführer übertragen. Bauer war vor seiner Berufung in die Geschäftsführung bereits seit 2011 als Direktor Vertrieb bei der E.G.O-Gruppe. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Wolfgang Bauer einen neuen Kollegen aus dem eigenen Haus in die Geschäftsführung gebracht haben. Ich gehe davon aus, dass im Jahr 2019 auch die Kollegen Hörsting und Rudolf mit mir gemeinsam aus der Geschäftsführung von E.G.O. austreten. Die E.G.O.-Gruppe verliert natürlich damit drei prägende Personen, aber mit Herrn Bauer setzen wir deshalb schon jetzt auf viel Kontinuität“, erläutert Dr. Haupt die Entscheidung. „Und ich bin zuversichtlich, dass ich eine erfahrene und kompetente Persönlichkeit als künftigen CEO der E.G.O.-Gruppe, der ab 1. Januar 2019 die Geschäfte übernimmt, vorstellen werden kann. Dann ist die Veränderung im Management der Unternehmensgruppe abgeschlossen“, so Dr. Haupt.

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2018-06-14

BLANC & FISCHER Familienholding und E.G.O.-Gruppe erzielen erneut bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte

BLANC & FISCHER Familienholding mit neuer Ausrichtung – Unternehmensgruppe stellt sich strategisch für die Zukunft auf – Der Hausgeräte-Zulieferer E.G.O. mit Stammsitz in Oberderdingen wächst stabil

Oberderdingen – Die BLANC & FISCHER Familienholding hat ihr stetiges Wachstum trotz teils ungünstiger Entwicklungen auf den Märkten, des internen Wandels der BLANC & FISCHER Familienholding von der Finanz- zur Managementholding sowie der Investitionen in den Neubau der Firmenzentrale fortgesetzt. Diese Bilanz zog die Geschäftsführung sowohl der 
BLANC & FISCHER Familienholding als auch ihres größten Teilkonzerns, der E.G.O.-Gruppe, auf dem Jahresgespräch der E.G.O. am Donnerstag in Oberderdingen. „Mit der neuen Ausrichtung der BLANC & FISCHER Familienholding und dem Neubau der Firmenzentrale haben wir im vergangenen Jahr zwei außergewöhnlich große interne Projekte gestartet“, erklärt Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender der Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding und der E.G.O.-Gruppe. „Dabei war die Maßgabe, dass unser operatives Geschäft nicht unter diesen Projekten leiden darf, und das haben wir auch geschafft. Die BLANC & FISCHER Familienholding hat ihr stetiges Umsatzwachstum der vergangenen Jahre fortgesetzt und 2017 im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2,5 Prozent auf 1,192 Mrd. Euro erwirtschaftet. In den vier Jahren seit 2014 hat die Holding damit ihren Umsatz um 11,4 Prozent gesteigert“, erklärt Dr. Haupt. Auf Wachstumskurs sei auch die E.G.O.-Gruppe geblieben, sagt Wolfgang Bauer, seit März als neuer Geschäftsführer zuständig für den Bereich Vertrieb und Produktmanagement. „E.G.O. hat 2017 beim Umsatz leicht auf 609 Millionen Euro zugelegt. Das ist gerade angesichts von teils erheblicher Lieferengpässe im Bereich von Elektronikkomponenten ein gutes Ergebnis“, sagt Bauer. Auch der zunehmende Preisdruck bei Elektrogroßgeräten war in der Branche im letzten Jahr nach seinen Worten eine Herausforderung. Wie E.G.O. dieser Entwicklung durch die Verbesserung der Produktivität in den weltweit zehn Produktionsstätten begegnet, erläutert der für Produktion und Wertschöpfung zuständige Geschäftsführer der BLANC & FISCHER Familienholding sowie der E.G.O.-Gruppe Dr. Karlheinz Hörsting. „Bei der ständigen Optimierung unserer Produktion setzen wir neben einer Fülle von einzelnen Maßnahmen vor allem auch auf die Digitalisierung und Industrie 4.0“, betont Dr. Hörsting. Für das aktuelle Jahr strebt die BLANC & FISCHER Familienholding laut Dr. Haupt ein stärkeres Wachstum um 5,9 Prozent auf mehr als 1,25 Milliarden Euro an, bei der E.G.O. sollen es laut Bauer 5,4 Prozent auf dann rund 640 Millionen Euro werden.

Mehr als 8.400 Mitarbeiter weltweit
Zur BLANC & FISCHER Familienholding gehören außer der E.G.O.-Gruppe auch BLANCO, BLANCO Professional, ARPA und DEFENDI. Den größten Teil des Umsatzes steuert die E.G.O.-Gruppe mit 49 Prozent bei. Die zweitgrößte Teilgesellschaft ist BLANCO mit einem Umsatzanteil von knapp 32 Prozent, gefolgt von BLANCO Professional mit zehn Prozent, DEFENDI mit sechs und ARPA mit drei Prozent. „Die Verteilung innerhalb der Gruppe ist seit Jahren nahezu konstant, weil sich die einzelnen Teilkonzerne in Summe sehr homogen entlang der Gesamtstrategie der BLANC & FISCHER 
Familienholding entwickeln“, erläutert Dr. Haupt. Die Umsatzverteilung spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider. Der mit Abstand mitarbeiterstärkste Teilkonzern innerhalb der BLANC & FISCHER Familienholding ist die E.G.O.-Gruppe: Sie beschäftigte Ende 2017 5.740 Menschen, fast zwei Drittel der 8.415 Mitarbeiter weltweit.

Nach Regionen aufgeteilt, fällt der mit Abstand größte Umsatzanteil von 
73,8 Prozent auf die EMEA-Region (Europa, der Mittlerer Osten und Afrika). Wie bereits in den vergangenen Jahren hat die BLANC & FISCHER 
Familienholding auch 2017 stärkere Zuwächse in Nord-, Mittel und Südamerika mit inzwischen 18,3 Prozent Umsatzanteil und im pazifischen Raum auf aktuell 7,9 Prozent Umsatzanteil verzeichnet. Für die Zukunft rechnet die Holding laut Dr. Haupt mit einer weiteren Verschiebung zugunsten dieser Gebiete, wobei trotzdem Europa auch auf lange Sicht der Kernmarkt bleiben werde.

Unverschuldet und innovationsstark – Holding bereit für die Zukunft
2017 erzielte die BLANC & FISCHER Familienholding erneut das beste Geschäftsergebnis der Unternehmensgeschichte, so Dr. Haupt. Zusätzlich sei die BLANC & FISCHER Familienholding gänzlich unverschuldet und weise eine hohe Eigenkapitalquote von rund 60 Prozent auf. Damit könne die Holding die Herausforderungen der Zukunft samt der dafür erforderlichen Investitionen aus eigener Kraft meistern. Diese Tatsache verdankt die Gruppe nach den Worten von Dr. Haupt auch der Politik der Eigentümer, die allesamt zu einem der beiden Gründerfamilien Blanc und Fischer gehören: „Unsere Gesellschafter waren und sind immer bereit, einen Großteil des Ergebnisses nicht in Form von Gewinnausschüttungen aus dem Unternehmen zu ziehen, sondern es in der Gruppe zu belassen. Dieses klare Commitment zeigt ganz eindeutig, dass der Fokus der Gesellschafter auf dem nachhaltigen Erfolg und der Zukunftsfähigkeit der BLANC & FISCHER Familienholding liegt.“

Die Innovationsfähigkeit ist laut Dr. Haupt entscheidend für den Erfolg der Holding. Gemessen wird sie mit einer Innovationsquote – dem Umsatzanteil von Produkten, die je nach Teilkonzern nicht länger als drei oder fünf Jahre auf dem Markt sind. Bei ARPA liegt dieser Wert in einer dreijährigen Betrachtung bei 32 Prozent, in der E.G.O.-Gruppe sind es im selben Zeitraum 29 Prozent. DEFENDI weist in dieser Zeitspanne 17 Prozent aus. Bei BLANCO und BLANCO PROFESSIONAL betrachtet die Familienholding jeweils einen Fünfjahres-Turnus, wobei der Umsatzanteil mit neuen Produkten in dieser Zeit bei BLANCO mit 54 Prozent knapp über und bei BLANCO PROFESSIONAL knapp unter der Hälfte liegt.

Erweiterung der Familienholding zur Managementholding
2017 wurde die BLANC & FISCHER Familienholding zu einer Managementholding mit erweiterten Kompetenzen ausgebaut. Sie übernimmt jetzt gruppenweit Aufgaben, die nicht Teil des Kerngeschäfts der Einzelgesellschaften sind, bündelt sie und entlastet so die einzelnen Gesellschaften. Deshalb wurden die Funktionsbereiche Recht und Compliance, Steuer, Risikomanagement, Treasury, Business Development, Lean Management, der Finanzbereich, der Strategische Einkauf, die unternehmensübergreifende Qualitätssicherung und Prozesssteuerung sowie das Personalmanagement in der Holding aufgebaut. „Die Grundformel bei dieser Neuausrichtung lautet: Alles, was für die Marken, die Kundenbetreuung und die Marktbearbeitung wichtig ist, bleibt in den Teilgesellschaften, die auch ihre rechtliche Selbstständigkeit behalten. Alles, was besser, effizienter und professioneller gruppenübergreifend gestaltet werden kann, ist künftig Aufgabe der Holding“, erklärt Dr. Haupt den Grundgedanken der Neuausrichtung. So werden die Teilgesellschaften entlastet und gleichzeitig das Zusammenspiel der einzelnen Unternehmen in der Gruppe ausgebaut und verbessert. Dr. Haupt sprach von einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten: „An erster Stelle profitieren die Kunden, die noch intensiver betreut werden können. Aber auch für die Mitarbeiter, die sich auf Ihre Kernaufgaben konzentrieren können, ist es eine Verbesserung. Damit ist es für die jeweiligen Unternehmen insgesamt und die BLANC & FISCHER Familienholding in Summe eine Win-Win-Situation.“

Synergien schafft die Familienholding auch im Bereich der Ausbildung. In der „BLANC & FISCHER Ausbildungsakademie“ werden die Ausbildungsprogramme von E.G.O., BLANCO und BLANCO Professional zusammengeführt. Die Unternehmen bündeln so ihre Erfahrungen der Führungskräfte, was die Ausbildung qualitativ weiter verbessert. Darüber hinaus ist die Akademie eine gute Grundlage, den Austausch zwischen den Gesellschaften zu stärken. Auch erleichtert die neue Akademie es dem Nachwuchs, gruppenweit Chancen zu nutzen. Die BLANC & FISCHER Ausbildungsakademie wird am 20. September 2018 in Oberderdingen eröffnet.

Änderungen in der Geschäftsführung
Mit der Neuausrichtung gehen Änderungen in der Geschäftsführung einher. Die bisher bestehende Personalunion in der Geschäftsführung der BLANC & FISCHER Familienholding und der E.G.O.-Gruppe wird schrittweise aufgehoben. So werden sich Dr. Johannes Haupt, Dr. Karlheinz Hörsting und Benno Rudolf voraussichtlich 2019 aus der Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe zurückziehen und ausschließlich auf die Führung der BLANC &
FISCHER Familienholding konzentrieren. Wolfgang Bauer wurde im Vorgriff auf diese Entwicklung zum vierten Geschäftsführungs-Mitglied der E.G.O.-Gruppe ernannt, er ist schon seit vielen Jahren in der Vertriebsverantwortung bei E.G.O., und seine Ernennung trägt maßgeblich dazu bei, dass die notwendige Kontinuität in der Führung auch nach dem Austritt erhalten bleibt. Parallel dazu gebe es bereits Gespräche mit potenziellen Kandidaten für die Position des Vorsitzenden der Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe – also des künftigen CEO. „Nach dem aktuellen Stand gehen wir davon aus, dass wir hier bis Ende des Jahres eine Entscheidung getroffen haben werden“, sagt Dr. Haupt.

Neubau der Firmenzentrale
Bereits 2016 hat die Geschäftsführung der BLANC & FISCHER 
Familienholding und der E.G.O.-Gruppe beschlossen, eine neue Firmenzentrale in Oberderdingen zu bauen. Am 13. Dezember 2017 war die Grundsteinlegung, seither läuft der Baufortschritt nach Plan. „Wir sind zuversichtlich, plangemäß in der zweiten Jahreshälfte 2019 den Bau abschließen zu können“, so Haupt. Der Neubau wird zunächst aus einem Kernbau mit drei Flügeln bestehen. Es ist jedoch möglich, das Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt um einen weiteren Flügel zu erweitern. Die transparente Glasfassade wird sich zur Bachstraße hin öffnen und sich harmonisch in das Umfeld einpassen. Der Neubau wird das Stadtbild prägen und zeigt die Zughörigkeit der Unternehmensgruppe zur Region deutlich. „Unsere neue Firmenzentrale ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens zu unserem Heimatstandort“, betont auch Haupt. Mit der Investition in den Neubau schafft die Unternehmensgruppe ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten für alle Gesellschaften am Standort. Auch die zentralen Verwaltungsbereiche der BLANC & FISCHER Familienholding ziehen in das neue Gebäude ein.

Entwicklung der E.G.O.-Gruppe
Wie sich das Geschäft der E.G.O.-Gruppe im Detail entwickelt hat, erläuterte Wolfgang Bauer. Mit 609 Millionen Euro konnte der Umsatz in 2017 erneut gesteigert werden, wobei die Unternehmensgruppe den größten Umsatzanteil im Geschäftsfeld „HOT“ erzielte, zu dem die Produkte zum Kochen, Backen und Grillen sowie Komponenten für Dunstabzugshauben zählen. Mehr als zwei Drittel oder rund 398 Millionen Euro erwirtschaftet E.G.O. in diesem Bereich. Lösungen für das Geschirrspülen oder Waschen tragen knapp 74 Millionen Euro zum Umsatz bei. Jeweils etwa zehn Prozent hat die Unternehmensgruppe mit Produkten für die professionelle Nutzung in Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen sowie mit dem Angebot für Großküchen erzielt.

Umsatztreiber der E.G.O.-Gruppe
Bei den Produktgruppen waren im vergangenen Jahr vor allem Komponenten für Induktionsherde echte Umsatztreiber. Sie gelten in den Industrienationen immer mehr als Standard bei neuen Kochfeldern. Die E.G.O.-Gruppe hat ihr Wachstum in diesem Bereich um sieben Prozent gesteigert, bei Induktionen für professionelle Küchen um acht Prozent. Das Geschäft mit traditionellen Produkten leidet unter diesem Wachstum nicht. Bauer: „Ältere Technologien wie Strahlungsheizkörper, Kochplatten, Thermostate oder Energieregler verlieren in den hochentwickelten Nationen tendenziell an Bedeutung, was durch eine wachsende Nachfrage in Schwellenländern weitgehend ausgeglichen wird. In Summe blieb der Umsatz bei den Traditionsprodukten aber nahezu stabil.“

Auch das Geschäft mit Dickschicht-Heizsystemen, die beispielsweise in Geschirrspülern eingesetzt werden, ist um 20,5 Prozent gewachsen. Dickschicht-Heizelemente haben eine hohe Heizleistung, lassen sich präzise und zuverlässig elektronisch steuern und brauchen zudem wenig Platz. In dieser Technik sieht die E.G.O.-Gruppe laut Bauer großes Potenzial, weshalb sie Anfang Februar eine Partnerschaft für den Bereich Haushaltsgeräte mit dem kanadischen Start-up Datec eingegangen ist. Die E.G.O.-Gruppe hält seither 33,5 Prozent am Spezialisten für die Beschichtung von Heizelementen. „So sichern wir uns langfristig Know-how und haben einen Technologie-Partner an unserer Seite, der uns weiter nach vorne bringt und unsere Wettbewerbsposition stärkt“, erklärt Bauer dieses strategische Engagement.

Wachstumschancen in der Region Asien-Pazifik
Europa ist für die Hausgeräte-Industrie ein weitgehend gesättigter Markt. Die E.G.O.-Gruppe sieht deshalb vor allem außerhalb von Europa Wachstumschancen: „Wir wollen in Europa stark bleiben, aber mittel- und langfristig den Umsatzanteil der anderen Regionen durch überproportionale Zuwächse steigern. Unser langfristiges Ziel ist es, 60 Prozent des Umsatzes in Europa und jeweils 20 Prozent auf dem amerikanischen Kontinent und im Großraum Asien/Pazifik zu erzielen“, erläutert Bauer. Insbesondere in der Region Asien/Pazifik sieht er große Chancen. E.G.O. hat deshalb die eigene Position auf dem asiatischen Markt gestärkt und 2017 zwei neue Vertriebsniederlassungen eröffnet. Neue Büros in Shanghai, in China, und im südkoreanischen Seoul schaffen die Basis für eine noch bessere Betreuung der Kunden in der Region.

E.G.O. hat die Zukunft im Blick
„Als Unternehmen ist es enorm wichtig, auch über den eigenen Tellerrand zu blicken“, so Bauer. In der Küche seien Trends wie die Digitalisierung oder das Verlangen nach Komfort bereits heute zu sehen. Vor allem die Entwicklung hin zu offenen, in den Wohnbereich integrierten Küchen hat einen starken Einfluss auf die Produkte. „Moderne Küchen sind Zentren des Lebens zu Hause. Kein reiner Arbeitsplatz, sondern ein Ort zum Leben, an dem sich die Bewohner wohlfühlen“, betont Bauer. Für einen möglichst hohen Komfort sind deshalb Küchengeräte nötig, die sich in den Lebensraum Küche perfekt integrieren. Das heißt: Sie sind funktional, passen sich optisch ein und sind besonders leise. „So kann der Geschirrspüler laufen, ohne dass in der Umgebung ein störendes Geräusch zu hören ist“, sagt Bauer. „Die Küche entwickelt sich enorm weiter – und für E.G.O. ist das die Basis für alle weiteren Innovationen und Entscheidungen.“

Zukunftsfähiges Produktionsnetzwerk der E.G.O.-Gruppe
Die E.G.O.-Gruppe investiert in die Zukunft ihrer weltweiten Standorte. „Vor allem die bereits gestarteten Aktivitäten im Zusammenhang mit Industrie 4.0 werden wir weiter intensivieren, fokussieren und unsere Lösungen weiterentwickeln“, konkretisiert Dr. Hörsting. So wurde am E.G.O. Standort in Oberderdingen eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die bezogen auf die Elektronikfertigung mit Pilotcharakter an mehreren Aufgabengebieten arbeitet. Ein neues Modulkonzept für künftige Induktionsgenerationen sorgt für kürzere Entwicklungszeiten, eine höhere Variantenflexibilität und optimierte Produktionsbedingungen. Bei dem Projekt „Kollege Roboter“ steht die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter im Mittelpunkt. Das Datenmanagement soll mit einem zentralen Produktionssteuerungssystem verbessert werden. Auch bei der innovativen Dickschicht-Produktion gab es 2017 Änderungen in Oberderdingen: Der Umzug in eine andere Halle verlief erfolgreich. „Kurz vor dem Umzug fand im letzten Jahr noch die Pressekonferenz der Unternehmensgruppe in der neuen Halle statt. Nach dem reibungslosen Umzug konnten wir schnell unsere Kapazitäten steigern – mittlerweile sind die Anlagenkapazitäten wieder ausgeschöpft und wir werden bald erweitern müssen“, berichtet Dr. Hörsting.

„Beim eigenen Smartphone ist die Bedienung bereits selbstverständlich: Das Steuern funktioniert, indem Symbole angetippt werden oder mit streichenden Bewegungen. Diese Philosophie haben wir auf SmartKii Kochfelder übertragen“, erzählt Dr. Hörsting. Die in Oberderdingen produzierte Touch Control eigne sich sowohl für Kochfelder mit Induktion als auch mit Strahlungsheizkörpern. Bei der SmartKii-Technologie integriert E.G.O. Touch-Sensor und Lichtsymbol in einem Element. Der Nutzer bedient das Gerät direkt durch die Berührung der Lichtsymbole. Für eine einfache Nutzerführung sind beim SmartKii nur die in der jeweiligen Nutzungssituation sinnvoll zu bedienenden Tasten beleuchtet. „So lassen sich bis zu fünf Kochzonen intuitiv steuern“, sagt Dr. Hörsting.
Entwicklung der Produktion in China
In China produziert die E.G.O.-Gruppe in Taicang. „Der Standort hat sich erfolgreich entwickelt und ist heute das Kompetenzzentrum für Induktionsspulen innerhalb der gesamten Produktionsgruppe“, erzählt Dr. Hörsting. Die Eröffnung einer teilautomatisierten Fertigungslinie im vergangenen Jahr führte zu einer weiteren Kapazitätssteigerung. „Durch das rasante Wachstum ist die Produktionsfläche aktuell, sechs Jahre nach Einzug, voll ausgeschöpft, sodass im kommenden Jahr eine Erweiterung anstehen wird“, berichtet Hörsting.

Investitionen in Innovationsprodukte
Die Wachstumshoffnungen liegen vor allem auf den Innovationsprodukten. Die E.G.O.-Gruppe hat deshalb in Lódz in Polen ein echtes Elektronik-Kompetenzzentrum geschaffen. Das Werk liegt in direkter Nachbarschaft zu verschiedenen Hausgeräteherstellern. Große Neuanläufe für Elektronikprodukte im Profi-WET-Bereich sowie ein neues Standort- und Fertigungslayout mit kapazitativen Erweiterungsinvestitionen stärken den E.G.O. Standort in Mexiko. Am spanischen Standort in Llica de Vall hat E.G.O. die Materialflüsse neu geordnet und eine SMD-Linie in der Montagezelle integriert.

Investitionen in Traditionsprodukte
Für eine bessere Liefersituation bei Thermostaten hat E.G.O. die Produktion vom slowenischen Werk in Cerkno an den kroatischen Produktionsstandort Zagreb verlagert. Bei ETA in Cerkno hat die E.G.O.-Gruppe dafür umfangreich in die Gießerei für Kochplatten investiert: Ein neues Schmelzkonzept reduziert Stromverbrauch und Wartungskosten und verbessert gleichzeitig Arbeitssicherheit, Umweltbilanz, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit.

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2018-06-12

BLANCO wächst in Auslandsmärkten

Die Blanco-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück und konnte ihren Wachstumskurs wie geplant fortsetzen. Der konsolidierte Gesamtumsatz des Unternehmens aus Baden-Württemberg ist im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 5,0 % auf 379 Millionen Euro gestiegen. Dabei konnte sich Blanco auch im vergangenen Jahr besser als der Markt entwickeln. Während der Umsatz im Inland das Vorjahresniveau leicht (-0,4 %) unterschritten hat, erzielte das Unternehmen auf internationalen Märkten beträchtliche Zuwächse. Hier wuchs Blanco um 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 252 Millionen Euro, womit sich der Auslandsanteil des Gesamtumsatzes auf 66 % erhöhte. „Unserer strategischen Zielrichtung entsprechend ist es uns gelungen, das Wachstum in internationalen Märkten signifikant zu steigern und damit unsere starke Position weiter zu festigen“, berichtete Frank Gfrörer, Vorsitzender der Geschäftsführung, am Dienstag auf der Jahrespressekonferenz.

Besonders die Produktbereiche Silgranit-Spülen und Armaturen trugen zum Wachstum bei. Zwecks Ausbaus der Kapazitäten und um die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu stärken, investierte Blanco 17,2 Millionen Euro. 2017 wurden zudem rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen, das erneut als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet wurde, weltweit rund 1.500 Mitarbeiter.

Für das laufende Geschäftsjahr plane man, auf dem soliden Wachstumspfad zu bleiben, teilte Gfrörer mit. „Unsere Kunden nehmen die Marke Blanco als sehr leistungsstark, serviceorientiert und zuverlässig wahr. Das wird uns gleichzeitig auch positiv fordern – in Deutschland als unserem umsatzstärksten Markt ebenso wie auf internationaler Ebene. Unser Ziel ist es, den Mehrwert einer perfekt aufeinander abgestimmten Systemlösung von Spüle, Armatur und Zubehör aus einer Hand, wie Blanco sie bietet, künftig noch deutlicher herauszustellen.“

Trotz volatiler Märkte international sehr erfolgreich
Die Küchen- und Spülenmärkte entwickelten sich in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich und waren teils von hoher Volatilität geprägt. „In diesem insgesamt herausfordernden Marktumfeld haben wir unsere ehrgeizigen Ziele dennoch erreicht“, betont Frank Gfrörer. Der Umsatz außerhalb Deutschlands hat sich um 19 Millionen Euro erhöht auf konsolidiert 252 Millionen Euro. „Wesentliche Wachstumsträger waren vor allem Nordamerika, Russland und China“, erläuterte Frank Gfrörer. Darüber hinaus verzeichnete die Blanco-Gruppe in vielen EU-Ländern eine sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung.

Wachstumsmotoren Silgranit-Spülen und Küchenarmaturen
Einer der größten Erfolgsfaktoren sind Spülen aus Silgranit PuraDur. Mit dem hochwertigen Verbundwerkstoff konnte Blanco seine Weltmarktführerschaft auch 2017 weiter ausbauen. Silgranit begeistert weltweit immer mehr Kunden mit seinen hervorragenden Eigenschaften wie Widerstandsfähigkeit, Pflegeleichtigkeit und einer zeitgemäßen Farbpalette, die für jeden Bedarf passende Lösungen in modernem Design bietet, harmonisch abgestimmt auf das Wohn-Ambiente. Zu den richtungsweisenden Neuheiten gehören das Becken Blanco Artago, das für seine markante Formgebung bereits zwei Mal ausgezeichnet wurde, unter anderem als „Best of the Best“ beim Red Dot Award: Product Design 2018, und die Spüle Blanco Collectis 6 S, die mit ihrem System-Zubehör eine lückenlose Organisation beim Zubereiten von Obst und Gemüse ermöglicht. „Farbe ist weiterhin ein starker Trend, der auch in den nächsten Jahren relevant sein wird. Mit sorgfältig auf die verschiedenen Regionen abgestimmten Sortimenten konnten wir die Vermarktung im Inland sowie international sehr gut vorantreiben“, so Gfrörer.

Weitere Neuheiten, wie zum Beispiel der extravagante Edelstahl-Spülstein Blanco Cronos, eröffnen Planern viel Gestaltungsfreiraum für die Erfüllung individueller Kundenwünsche. Sie unterstreichen zugleich die hohe Innovationskraft und meisterhafte Verarbeitungsqualität der SteelArt-Konzepte. Eine andere große Stärke des Sortiments ist das perfekt auf die Spülen aus Silgranit, Edelstahl und Keramik abgestimmte Zubehör, welches den Produktnutzen und Komfort nachhaltig erhöht und sich – oft mit multifunktionalen Eigenschaften – im Küchenalltag unverzichtbar macht.

Ebenso erfolgreich entwickelte sich der Produktbereich Küchenarmaturen, mit denen Blanco seinen Vorsprung an der Spitze des Gesamtmarktes erneut bestätigen konnte. Neuheiten wie etwa Blanco Notis-S, mit der sich per mitgeliefertem Adapter nach Bedarf Temperatur und Wassermenge begrenzen lassen, oder die exklusive Blanco Solenta-S Senso mit ihrer exakten Sensor-Steuerung und neuartigen, pflegeleichten Oberfläche UltraResist, stehen beispielhaft für die vielen wegweisenden Markteinführungen, die für jedes Segment attraktive Lösungen bieten. Die Blanco-Philosophie der konsequenten Orientierung auf hohe Verarbeitungsqualität und durchdachtes Design mündete erneut in zahlreiche internationale Auszeichnungen.

Leistungsstark und serviceorientiert
Auf eine kontinuierliche Verbesserung seines Kundenservices legt Blanco großen Wert. Dazu nutzt das Unternehmen auch die Chancen der Digitalisierung konsequent; jüngster Meilenstein ist der komplett neu entwickelte Ersatzteilshop, der zum Jahreswechsel online ging. Denn schließlich sind für die meisten Blanco-Produkte selbst zehn Jahre nach Auslistung noch Original-Ersatzteile erhältlich. Die neue Plattform für Händler, Monteure und Konsumenten ist übersichtlich, zeitgemäß und vor allem äußerst komfortabel zu bedienen: Dafür sorgt die intuitive Navigation, der übersichtliche Seitenaufbau, die Bebilderung sowie eine neu aufgesetzte Filterlogik.

Nachhaltige Investitionen
Im vergangenen Jahr hat Blanco 17,2 Millionen Euro investiert, insbesondere in die Kapazitätserweiterung der Produktionsstätten für Silgranit-Spülen in Sinsheim und im kanadischen Toronto. Im europäischen Logistikzentrum in Bruchsal wurde die Paketfördertechnik auf die gewachsenen Anforderungen hin ausgerichtet. Als wirtschaftlich starkes und auf die Zukunft ausgerichtetes Unternehmen legt Blanco ein großes Augenmerk darauf, seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. „Nachhaltigkeit in allen ihren Facetten ist bei Blanco in der gesamten Wertschöpfungskette fest verankert. Belange des sozialen Umfelds und ökologische Aspekte, wie beispielsweise die Umrüstung auf moderne und energieeffiziente LED-Beleuchtung, stehen ebenso permanent im Fokus wie die Erreichung ökonomischer Nachhaltigkeitsziele, die sich unter anderem durch Themen wie die digitale Transformation umsetzen lassen“, umreißt Wolfgang Schneider, Geschäftsführer Technik, die Ziele im soeben neu aufgelegten Nachhaltigkeitsbericht.

Ein Arbeitgeber mit höchster Anziehungskraft
Seine soziale Verantwortung nimmt das Unternehmen sehr ernst. Mit einer Vielzahl freiwilliger Leistungen wie bedarfsorientierte Arbeitszeitmodelle, ganzheitliches Gesundheits¬management und umfassende Weiterbildungsangebote, die weit über den Standard hinausgehen, unterstützt der Spülenhersteller seine Beschäftigten in allen Bereichen. Entsprechend niedrig ist die Fluktuationsrate, nicht wenige Mitarbeiter sind länger als 25 Jahre im Unternehmen. Das hat auch viel mit der Unternehmenskultur zu tun, die von einem wertschätzenden Umgang geprägt ist, auf gegenseitiges Vertrauen und Zuverlässigkeit setzt – und damit ganz offensichtlich nachhaltig ist. So wurde der Spülen- und Armaturenspezialist bereits zum fünften Mal in Folge nach einer Studie des Nachrichtenmagazins Focus als einer der hundert besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. „Uns ist es natürlich wichtig, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und hoch motiviert sind. Vor allem die große Gestaltungsfreiheit in Kombination mit hoher Eigenverantwortung hat größte Anziehungskraft auf Stellenbewerber“, stellt Rüdiger Böhle, kaufmännischer Geschäftsführer, fest. Ein großer Anreiz für Bewerber seien die besonderen Karriereperspektiven, etwa mit dem von Blanco konzipierten „MOVE“. Das flexible Entwicklungsprogramm für Universitäts- und Hochschulabsolventen überzeuge durch besondere Rahmenbedingungen und differenziere sich bewusst von Standard-Trainee-Angeboten, so Böhle. Ganz neu ist das internationale Programm „STEP“, das Blanco-Mitarbeitern rund um den Globus weitere Perspektiven eröffnet. Die vom Personalmanagement entwickelte Potentialförderung richtet sich an berufserfahrene Mitarbeiter, die eine ausgeprägte Entwicklungsmotivation mitbringen – und ist ein weiterer Baustein, um Blanco als attraktiven Premium-Arbeitgeber nicht nur in der Region, sondern auch an den internationalen Standorten künftig ganz vorne zu platzieren.

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2018-06-05

Auf Wachstumskurs

Die Blanco Professional Gruppe hat ihre Neuausrichtung in diesem Jahr erfolgreich fortgesetzt und blickt optimistisch in die Zukunft. Im Geschäftsjahr 2017 erreichte Blanco Professional als Systemanbieter im B2B-Bereich für Großküchen und die Industrie mit 698 Mitarbeitern einen konsolidierten Umsatz von 124 Millionen Euro gegenüber 119,8 Millionen Euro im Vorjahr, mit einem Exportanteil von rund 40 Prozent. Dieser Umsatz wurde von den vier Geschäftseinheiten Catering, Medical, Industrial und Railway erzielt. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent gestiegen.

Basierend auf einem konsequenten „Customer First“-Ansatz bietet Blanco Professional flexible, modulare Produktsysteme und Dienstleistungen im internationalen Maßstab. Eine effiziente, digital gestützte Ablauforganisation und ein leistungsfähiges Customer Relationship Management, das vor allem auf enge Partnerschaft mit dem Handel setzt, bilden das Rückgrat für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens über alle Geschäftseinheiten hinweg.

Die Geschäftseinheit Catering leistete 2017 mit ihren schlüsselfertigen Lösungen für das Frontcooking-System Blanco Cook einen wichtigen Beitrag zur Lösung der individuellen Kundenanforderungen. Die Blanco-Cook-Lösungen stehen stellvertretend für das von Blanco Professional aufgebaute Customer Relationship Management. Der Markt reagiert positiv auf die Neuausrichtung. Davon zeugen zahlreiche Auszeichnungen wie zwei 1. Plätze als „Bestpartner 2018/2019“ in den Kategorien „Front Cooking“ und „Logistik“ des Großküchen-Fachhandels.

Die Geschäftseinheit Industrial ist 2017 weiter gewachsen. Mehrere große Projekte sind angelaufen, das Projektmanagement CCPM entwickelt sich stabil, und die Nachfrage aus unterschiedlichsten Kundensegmenten zieht weiter an. Für das laufende Jahr plant die Geschäftseinheit Industrial eine Ausweitung des Geschäfts.

Die Geschäftseinheit Railway erreichte eine deutliche Erweiterung des Kundenkreises. Mehrere Serienanläufe für Großaufträge fanden 2017 statt und sind ebenso für 2018 geplant. Darüber hinaus wurde der Aufbau von Kooperationspartnerschaften gestartet. Ein besonderes Highlight bildete 2017 die Teilnahme an dem Projekt „Ideenzug“ mit der Deutschen Bahn. Die Geschäftseinheit Railway ist im Ideenzug mit zwei Modulen vertreten.

Zu der positiven Geschäftsentwicklung trägt auch der deutlich gestärkte Markenauftritt von Blanco Professional bei. Zu dem strategischen Aufbau der Unternehmensmarke gehören der Aufbau von Markenbotschaftern, unterhaltsame Bewegtbildformate ebenso wie Präsentationsvideos. Ein weiterer Ausbau des Markenprofils ist geplant, unter anderem durch eine Intensivierung der bereits gestarteten Aktivitäten in sozialen Medien.

Roland Spleiss, Vorsitzender der Geschäftsführung, zieht eine durchweg positive Bilanz des Geschäftsjahres 2017 und der abgeschlossenen Neuausrichtung: „Mit den tiefgreifenden Veränderungen haben wir eine tragfähige Basis für nachhaltiges Wachstum in der Zukunft geschaffen. Für unsere Kunden sind wir als Lösungsanbieter erlebbar und positionieren uns mit einer klaren Corporate Culture, die Tradition und gelebte Werte hin zu einem ,agilen Mindset‘ verbindet.“

Der Standort Oberderdingen spielt dabei auch künftig eine Schlüsselrolle und ist mit einer Investitions-Offensive erneut gestärkt worden. In den kommenden drei Jahren wird Blanco Professional 30 Millionen Euro im Produktionsverbund investieren, davon allein 20 Millionen Euro am Stammsitz Oberderdingen, vor allem für die wertstromorientierte Neuausrichtung der Produktion.

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2016-03-03

Frank Straub übergibt den Vorsitz der Verwaltungsräte von BLANCO und BLANCO Professional an Dr. Johannes Haupt

Dr. Johannes Haupt (rechts) hat zum Jahresbeginn den Vorsitz der Verwaltungsräte von BLANCO und BLANCO Professional von Frank Straub (links) übernommen. (Bild: BLANC & FISCHER Familienholding)

Oberderdingen - Dr. Johannes Haupt hat zum 1. Januar 2016 den Vorsitz der Verwaltungsräte von BLANCO und BLANCO Professional übernommen. Haupt ist Vorsitzender der Geschäftsführung der übergreifenden BLANC & FISCHER Familienholding, zu der unter anderem die E.G.O.-Gruppe, BLANCO und BLANCO Professional zählen. „Die Familienholding übernimmt damit eine durchgängige unternehmerische Verantwortung für alle Teilkonzerne“, sagt Haupt. „Das ermöglicht es, die unterschiedlichen Strategien besser aufeinander abzustimmen und das Familienunternehmen als Gesamtes langfristig erfolgreich aufzustellen.“ Zuletzt war Haupt stellvertretender Vorsitzender der BLANCO und BLANCO Professional Verwaltungsräte. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe.

Haupt löst damit Frank Straub an der Spitze der Verwaltungsräte von BLANCO und BLANCO Professional ab. Der 70-Jährige Enkel des Firmengründers Heinrich Blanc beendet damit nach 40 Jahren seine aktive Tätigkeit. „Mit dem Abschied von Frank Straub geht eine Ära zu Ende. Er hat das Unternehmen entscheidend geprägt, insbesondere auch was die Unternehmenskultur betrifft. Ich freue mich, dass er uns weiterhin als Vertreter des Familienstammes Blanc im Verwaltungsrat der Holding unterstützt, dem er seit 1976 angehört“, betont Haupt. „Mein Herz schlägt weiterhin für BLANCO und ich bin überzeugt, dass Johannes Haupt meine Aufgabe mit Weitblick und im Interesse der Gesellschafterfamilien verantwortungsvoll weiterführen wird“, sagt Straub.

Auch Armin Sohler, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Familienholding und der E.G.O.-Gruppe, hat zum 1. Januar seine Ämter in den Verwaltungsräten bei BLANCO und BLANCO Professional niedergelegt. Mit Dr. Karlheinz Hörsting (Technik) und Benno Rudolf (Finanzen) rücken die beiden Geschäftsführer der BLANC & FISCHER Familienholding nach.

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